Ethnos und Heimatboden

[von Melanie Dittmer]

Alain Benoist, ein französischer Vordenker der Neuen Rechten hat einmal gesagt: „Volk“ ist der wichtigste Begriff, wichtiger als der der „Menschheit“ und auch wichtiger als der des „Individuums“. Das „Volk“ ist „mehr als die Addition von Individuen, Völker sind Wesenheiten mit eigener Persönlichkeit.“

Was bedeutet das für uns? – Jedes Volk ist einmalig, jedes Volk ist durch jahrhundertelange, jahrtausendelange Anpassung an seine Umwelt entstanden, weshalb es auch zu bewahren gilt. Jedes Volk hat eine einmalige Kultur hervorgebracht und diese Vielseitigkeit der Menschheit ist auch eine Voraussetzung zum Überleben auf diesem Planeten.
Die Vielseitigkeit der Völker ist zu bewahren, weil jedes Volk einen Wert an sich darstellt. Und diese Sichtweise ist ganz wertfrei, sie ist nicht chauvinistisch und sie ist im Grunde nicht nationalistisch – im Sinne der heutigen Wortauslegung und Wertung des Wortes Nationalismus.
Der Nationalismus war sicherlich nötig, zum Zusammenschluss und endgültigen Einigung aller Deutschen. Aber in einer Welt, die sich so entwickelt hat, wie die unsere, muss man in gewissen Weise größer denken.
Die Vereinheitlichung Europas hat zumindest eines geschafft: Die Abendländer zusammen zu bringen. Für uns ist das politisch insoweit gut, dass viele Länder auf patriotischer Ebene zusammenarbeiten,und das sehr eng und abgestimmt.
Es hat uns aber auch gezeigt, dass wir kulturell innerhalb Europas nicht so weit auseinanderdriften, wie zum Beispiel mit anderen Ethnien. Das ist gut für Europa. Das bedeutet aber nicht, dass wir nun unsere eigene Identität aufgeben müssen als souveränes Land. Jedes Land in Europa sollte souverän über die eigenen Geschicke walten.

Volk beziehunsweise Ethnos, Nation oder ethnokultureller Lebensraum? Wie soll man es nun nennen?

Diese Begriffe möchte ich heute etwas anschaulich machen mit diesem Vortrag. Ich bin keine Wissenschaftlerin, aber ich habe mich eingehender mit diesen Themen beschäftigt.

Durch den Begriff des Volkes werden Abgrenzungen zu anderen Völkern aufgezeigt. Jedes Volk ist anders. Wir definieren diese Gruppe ethnologisch über das Blut. Sind die Eltern deutsch ist man selbst auch deutsch. Egal ob du von deutschen Eltern in Timbuktu oder in Berlin geboren wurdest. Deutsch sein ist keine Frage des Ausweises und auch nicht des Geburtsortes. Es ist die Frage des Blutes. Deutsch kann man nicht werden, deutsch kann man nur sein. Das ist fester Bestandteil unserer ethnisch realistischen Weltanschauung, unseres ganzen Denkens, Fühlens und Handelns. Volk ist kein konstruiertes Etwas. Volk ist ein Fakt. Unser Volk setzt sich überwiegend, auch heute noch nachweislich, aus verschiedenen germanischen Stämmen zusammen. Diese Stämme lebten alle in einem Sprachraum den die Anthropologie als ariosophischen Sprachraum bezeichnet hat. Das hat nichts mit blond und blauäugig zu tun, wie die One World Fetichisten es gern vereinfacht runterbrechen aus völligem Unwissen und oft auch aus purer Bosheit im Rahmen der amerikanischen Umerziehung. In diesem ariosophischen Gebiet gab es auch Stämme die braune Haare hatten und braune Augen, wie die Dinaren zum Beispiel. Oder rötliche Haare und grüne Augen und so weiter. Ethnisch betrachtet ist Europa so vielfältig, dass wir vieles brauchen, aber sicherlich keine weiteren kulturellen Bereicherungen. Die Stämme im oben genannten Sprachraum haben sich zu eigenständigen Staaten entwickelt, in denen man als Nation zusammenlebt oder früher in Reichen oder noch früher in Stammesgebieten. Natürliche Völkerwanderungen formten unser heutiges Europa. Diese Völkerwanderungen wurden nicht politisch forciert, wie die Völkerwanderungen welche wir heute erleben, mit den Flüchtlingsströmen aus vor allem Nordafrika und Syrien. Nicht umsonst sprechen wir von der „Umvolkung“. Damit ist der Austausch unseres Volkes gemeint. Ein Austausch gegen Fremde. Fremde die anders aussehen, andere Sprachen sprechen und eine andere Kultur haben. Fremde die nicht zu Europa gehören. Fremde die nicht zu uns passen.

Nun Gedanken zum Begriff „Volk“ beziehungsweise „Ethnos“.

Eigentlich müsste man korrekter Weise sagen, dass man den Volksbegriff durch den Begriff Ethnos ersetzen sollte. Denn er trifft das, was wir mit dem Wort „Volk“ aussagen wollen viel genauer. Volk wurde früher eine Menschenmenge genannt, die sich von der herrschenden Klasse abhebt (etwa durch einen Protest). Also passt es zumindest umgangssprachlich „Volk“ zu sagen. Aber eben auch nur umgangssprachlich, nämlich im täglichen oberflächlichen Sprachgebrauch.

Das Volk beschrieb in der Vergangenheit vor allem nämlich eine Masse von Menschen, die im Gegensatz zur Oberschicht stehen – also die unteren Schichten, die die untere Klasse bilden:

„Das Volk oder, um an die Stelle dieses weitschichtigen, schwankenden Ausdrucks den bestimmten zu setzen, das Proletariat räsoniert ganz anders, als man im geistlichen Ministerium sich träumen läßt.“ (Marx, Rheinischer Beobachter, MEW 4, 193.)

Kommunisten setzen also den Begriff „Volk“ mit dem Proletariat gleich – was dem Begriff einen internationalen Charakter verleiht, da auch das Proletariat nach Marx internationalen Charakter besitzt. Wobei ich das für Unsinn halte. Auch auf heimatlicher Ebene kann die Klasse der normalen Arbeiter und Handwerker zusammenhalten und Stolz auf ihre Arbeit und ihr Schaffen sein. Auf jeden Fall geht das, wenn man Internationalismus und die kapitalistische und globalistische Ideologie der One World Industriellen ablehnt. Und vor allem aber zurückkehrt zur wirtschaftlichen Souveränität. Dann kann der einzelne Arbeiter auf heimatlicher Ebene wieder stolz sein, etwas zur Volkswirtschaft beizutragen und sich und seine Familie mit den eigenen Händen zu ernähren.

Wikipedia schreibt zum Volk folgendes:

„Seit Beginn der Neuzeit wird gemeinhin auch eine Gesellschaft oder Großgruppe von Menschen mit gleicher Sprache und Kultur ein Volk genannt.“

„Dieser Volksbegriff ist emotional und politikideologisch hoch aufgeladen. Die Zugehörigkeit zu einem Volk hat dabei neben objektiven Faktoren (wie kulturelle Verwandtschaft,
gleiche Sprache und politische Schicksalsgemeinschaft. auch eine subjektive Komponente im „Sich-Bekennen“ zu einem Volk… „

Und weiter sagt Wiki dazu:

„Einen groben Überblick der Völker der Erde im ethnisch-kulturellen Sinne bietet das Konzept der Kulturareale.“

Damit sind wir auch beim Begriff des Ethnopluralismus. Ich bezeichne mich seit gut zwei Jahren nicht mehr als Nationalisten. Weil das am ehesten mit dem Wort „Staatsgebilde“ gleichzusetzen ist. Also etwas kreiertes. „Staat“ ist ein rein politisches Konstrukt, das kommt und geht. Der ethnokulturelle Lebensraum bleibt jedoch gegenüber einem Staatsgebilde erhalten. Egal welche Politik auf dem Boden, auf dem Du lebst stattfindet, sie findet trotzdem mit den Menschen statt, die aus diesem Ethnokulturellem Raum stammen. Zumindest sollte es so sein. Wenn man nicht gewaltsam eingreift und die natürliche Begebenheit auf den Kopf stellt. Also zum Beispiel mit massiv forcierten Masseneinwanderungsströmen, wie jetzt gerade.

Wir sprechen von einem ethno-kulturellem Kulturareal. Ein Raum in dem eine bestimmte Gruppe lebt. In meinem Sinne Menschen gleichen Blutes. Eine Ethnie eben. Nicht irgendein zusammengewürfeltes Volk, wie man das so schön abfällig sagen könnte. Nein, eine Ethnie von Menschen aus einem Kulturareal.

Das ist was der Begriff Ethnopluralismus ausdrückt. Unter einer Nation kann man alle möglichen Menschenbilder zusammenpferchen und sie regieren, das passiert ja hier auch gerade.

Um Klarheit zu schaffen, was ich als ersten Gedanken mit dem Begriff Nation verbinde, möchte ich Wikipedia ein erneutes Mal zitieren:

„Nation (um 1400 ins Deutsche übernommen, von at. natio, „Volk, Sippschaft, Menschenschlag, Gattung, Klasse, Schar“) bezeichnet größere Gruppen oder Kollektive von Menschen, denen gemeinsame Merkmal wie Sprache, Tradition, Sitten, Bräuche oder Abstammung zugeschrieben werden. Diese Begriffsdefinition ist jedoch empirisch inadäquat, da keine Nation diese Definition vollumfänglich erfüllt. Daneben wird die Bezeichnung auch allgemeinsprachlich als Synonym für Staatswesen und Volk gebraucht.“

Im Sinne des Ethnopluralismus ist das streng genommen aber nicht denkbar oder wünschenswert. Hier bilden sich Gemeinschaften des Blutes, aus sich artverwandten Stämmen und somit kulturell gewachsene Ethnien. Deswegen bin ich Ethnopluralist und drück mich mit biologischem Bezug zur Ethnie korrekt und unmissverständlich aus.