Identitäres Manifest


In diesem Beitrag, erklären wir euch, wie die Identitäre Aktion entstanden ist, wofür wir stehen und was unsere Ziele sind. Sollte dich dieser Text ansprechen, dann zögere nicht dich bei uns zu melden und deinen Teil zur Rettung Deutschlands und Europas beizutragen.
 
Die „Identitäre Aktion Deutschland“ entstand 2014 aus der Identitären Bewegung Deutschland, nachdem es Meinungsverschiedenheiten der politischen Arbeit von Seiten der IB gab. Man verlangte, dass wir uns von anderen heimattreuen Gruppen wie der JN, NPD und ähnlichen Gruppen abgrenzen sollen. Da wir für eine geschlossene Front der Patrioten, im Kampf gegen Multikulti, Liberalismus und Kapitalismus stehen, haben wir uns natürlich gegen diese Forderung gestellt. Melanie Dittmer, heutige Leiterin der IA, damals Leiterin der IB Bonn/Rheinland, hat mit Nils Altmieks, dem Leiter der IB Deutschland, das Gespräch gesucht, denn auch im Umfeld der NPD und ihrer Jugendorganisation gibt es offene, fähige und kompetente Leute, die mit stumpfen Chauvinismus nichts zu tun haben. Leider prallten alle Argumente ab und es wurde Dittmer geraten, etwas eigenes zu machen. So entstand die Identitäre Aktion.
Als Identitäre, sind wir gleichzeitig Ethnopluralisten das heißt: Wir sprechen jedem Volk das freie selbstbestimmte Leben in seinem Land zu: Sei es nun der Kongolse, Vietnamese, Kurde, Iraker aber auch wir Deutschen! Wir fühlen uns keiner anderen Ethnie überlegen. Jede hat eine lange Geschichte, Traditionen und wertvolle Kultur, die es gerade vor den Multikultis, in ihrem Wahn alles zu vermischen, zu bewahren gilt.
 
Alain de Benoist, ein französischer Vordenker der Neuen Rechten, hat einmal gesagt:
 
„Volk“ ist der wichtigste Begriff, wichtiger als der der „Menschheit“ und auch wichtiger als der des „Individuums“. Das „Volk“ ist „mehr als die Addition von Individuen, Völker sind Wesenheiten mit eigener Persönlichkeit.“
 
Was bedeutet das für uns? – Jedes Volk ist einmalig, jedes Volk ist durch jahrhundertelange, jahrtausendelange Anpassung an seine Umwelt entstanden, weshalb es diese zu bewahren ist. Jedes Volk hat eine einmalige Kultur hervorgebracht und diese Vielseitigkeit der Menschheit ist auch eine Voraussetzung zum Überleben auf diesem Planeten. Diese Sichtweise ist ganz wertfrei, somit nicht chauvinistisch oder umgangssprachlich „rassistisch“. Im Grunde ist sie nichtmal nationalistisch, wenn man nach der heutigen Wortauslegung und Wertung des Begriffs geht.
Der Nationalismus war nötig, um die rivalisierenden, sich spaltenden Deutschen (Etwas das wir leider im patriotischen Lager wieder finden) zu einen. Aber in einer Welt, die sich so entwickelt hat, wie die unsere, muss man in gewissen Weise größer denken. Die Vereinheitlichung Europas hat zumindest eines geschafft: Die Abendländer zusammen zu bringen und einen staatlichen Krieg zwischen ihnen zu verhindern, obgleich der Krieg zwischen außereuropäischen Einwanderern und den Europäern vom System eiskalt riskiert wird. Für uns ist das politisch in so weit gut, dass viele Länder auf patriotischer, rechter politischer Ebene endlich zusammenarbeiten, alte Konflikte hinter sich lassen uns für ein Ziel eintreten: Ihr Vaterland und Europa zu retten und unsere Kultur zu bewahren.
 
Es gibt im Marketing die Theorie, dass man 25% einer ausgewählten Masse erreichen muss, um mit den vertretenen Themen ins Gesprach zu kommen. Vielleicht sogar der Machtfaktor zu werden. Das Beispiel Pegida hat gezeigt, wie man über den Aktivismus auf der Straße, Themen in die öffentliche Debatte tragen kann. Die AfD war in diesem Fall der große politische Gewinner, was man bei den vergangen Landtagswahlen klar sehen konnte. Pegida war der Wegbereiter, der Stimmungsmacher und der Katalysator. Von ihnen wird nicht die Rettung Europas ausgehen, aber sie haben die schlummernde Liebe zu Deutschland und Europa im Volk geweckt und den Stein ins Rollen gebracht.
 
Doch zurück zum Begriff des „Ethnopluralismus“. „Kontrakultur Halle“, eine Gruppe identitärer Studenten, hat den Begriff in einem ihrer Beiträge sehr gut erklärt:
 
„Egal ob Kleidung, Essenskultur, Liebe, Temperament, Sprache, Architektur, Brauchtum, Liedgut oder Literatur, für all diese Dinge kann man als externer Betrachter objektive Maßstäbe finden. Doch über reinen Beschreibungen wird es nicht hinausgehen, die kulturellen Merkmale des Volkes können auch nur von seinen angestammten Mitgliedern wirklich erlebt und seelisch nachempfunden werden.
Menschliche Identifikationsmuster laufen immer entlang der ethnokulturellen Gemeinschaften, worin der Mensch als das Einfügungssubjekt seiner ethnischen Gemeinschaft gilt.
Diesen Grundsätzen folgt auch der Begriff des Ethnopluralismus. Es gibt keine universell gültige Wahrheit, keine einzig wahre Religion oder irgendeine Auserwähltheit. Ohne eine relativistische Argumentation bedienen zu wollen, geht der Ethnopluralismus davon aus, dass die Wahrheit sich immer aus einer subjektiven Auffassung der einzelnen Völker ergibt. Sie sind die Wurzel aller geistigen Ausdrücke, die erst in ihrer Vielfalt und eigenen Zentrierung, die Welt in ihrer Schönheit und Ästhetik prägen. Die Welt hat kein ideologisches Zentrum, kennt keinen Fortschritt oder eine einzige Wahrheit. In der Synthese mit den verschiedenen Identitäten des Menschen, erwächst das menschliche Bewusstsein über die Vielfalt der einzelnen Völker, die quasi wie ein Spross die Vielfalt der identitären Erscheinungsformen des Menschen ausmachen.
Frei nach Herder führen die Wege der Völker in einen Garten der Vielfalt und nicht in Zentralisierung eines einzelnen Volkes mit der einzigen Wahrheit. Aus dieser Vielfalt erwächst eine schier unendliche Dynamik im Aufeinanderprallen der Gegensätze, die Grundvoraussetzung für neues Leben sind. Nicht Fortschritt oder kalter Rationalismus erfassen das menschliche Wesen in seiner Gänze. G schichte ist ein ewiges Werden und Vergehen im Pluriversum der Völker. Der Ethnopluralismus betont und anerkennt die Existenz der Unterschiede zwischen den menschlichen Identitäten.
 
Anders als eine diffuse Vorstellung von der Gleichheit aller Menschen ist nach ethnopluralistischer Auffassung der Mensch eben kein Wesen welches bindungslos und atomisiert in einer Welt des individualisierten „Nichts“ hineingeworfen wird, sondern immer nur im Zusammenhang mit seinen Bindungskräften betrachtet werden kann, die es aus seiner ethnokulturellen Zugehörigkeit speist.
Nur indem jeder ethnokulturellen Gemeinschaft ihr natürlich angestammter Lebensraum zugesprochen und akzeptiert wird, kann es auch im geopolitischen Kontext eine friedliche Weltordnung geben. Auch hier hat sich in identitären Kreisen der Grundsatz einer multipolaren Weltordnung etabliert.
Angelehnt an den Vordenker einer multipolaren Welt Alexander Dugin wird davon ausgegangen, dass die Welt der unipolaren Ordnung unter Vorherrschaft der Amerikaner beendet ist. Das universalistische Streben des westlichen Liberalismus ist vergleichbar mit einem alten Rentner, der versucht die Alters- und Krankheitserscheinungen mittels Faltenlifting und Feierexzesse zu übertünchen.
Auch das Grundgerüst der liberalen Postmoderne ist alt, morsch und brüchig. Einzig und allein geopolitische Hegemonieansprüche, versuchen die letzten Machtfetzen vom Schein einer globalen Autorität zu wahren. Innerlich sind die Tage des Liberalismus jedoch gezählt, da in seiner Konsequenz alle natürlichen Ordnungen und Völkergemeinschaften zu zerstören, er schon bald sich selbst auffressen wird. Denn die kapitalistischen Prozesse sind inzwischen zu einem Automatismus geworden, die sich jeglicher menschlichen Kontrolle und Beherrschbarkeit entziehen. In diesem Sinne kann eine friedliche Weltordnung nur im Rahmeneines ethnopluralistischen Gedankens realisiert werden.
Das ethnische Bewusstsein wird wieder zurück auf das Parkett der Weltgeschichte kommen. Noch versuchen Linke Ideologen, Krisensituationen und Großstadtkämpfe mittels sozialer Klassenzuschreibungen zu erklären.“
 
Was bedeutet diese kapitalistische, multikulturelle Gesellschaft für uns? Sie bedeutet Chaos, Mord und Vergewaltigung wie in Fergusson, wie in den Pariser Vorstädten, wie an Neujahr in Köln und all den „bereicherten“ Städten und Stadtteilen, die jeder von uns kennt. Die Negierung aller kulturel nen ausführen und mit stumpfen Chauvinismus auch unsere europäischen Brüder und Schwestern bekämpfen wollen, erteilen wir eine klare Absage.
 
Wir wollen uns auf den Geist Europas besinnen. Weder brauchen wir eine verwestlichte Gesellschaft des Stumpfsinns, unter Führung der USA, noch eine ähnliche Knechtschaft unter Putins Russland, wie es einige Patrioten leider (unwissend) wünschen. Europa müssen in Frieden und Freiheit leben können! Es muss, stark, autark und souverän sein! Es soll sich auf seine jahrtausendealte europäische Seele berufen und nicht am Westen oder Osten orientieren!
Klar ist, wir werden unsere politischen Ideen nur über Aktivismus und Präsenz auf der Straße und Vereinen an die Leute tragen können. Nicht, indem wir ausschließlich zuhause die Beitrage anderer teilen, wütende Kommentare schreiben oder „lustige“ Bilder liken.
Wir müssen aktuelle Themen aufgreifen und in Aktionen verpacken. Seid kreativ, die politische Lage gibt so viel her und man kann mit wenig Aufwand so viel(e) erreichen! Die Themen liegen sozusagen auf der Straße, man muss nur zugreifen und die Trägheit durchbrechen!
 
Kommen wir nun zu den Kernthemen der Identitären Aktion:
 
Der Identitätsverlust Deutschlands, die Bedrohung durch Überfremdung, die fehlgeleitete Asylpolitik und die Islamisierung, die Liberalismuskritik und damit einhergehende auch die Kapitalismuskritik.
Von Themen wie Weltverschwörungen, oder Geschwätz über Chemtrails, die Hohlerde und Echsenmenschen, lässt der identitäre Aktivist unter dem Banner des Lambdas die Finger! Wer daran unbedingt glauben will: Bitte, er soll es tun aber diese Themen haben in der Arbeit der IA nichts zu suchen. Wer politisch handeln kann, ohne darauf zurückzugreifen, der ist willkommen. Wer die Teilnahme an einer Aktion, von Kondensstreifen über dem jeweiligen Ort abhängig macht, der ist in der IA definitiv falsch. Die Ansichten innerhalb der Gruppe können vielfältig sein, aber unter Auftreten und unsere Botschaft muss klar, eindeutig und einheitlich sein! Diese sind im einzelnen:
  • Der demographische Kollaps: Kindermangel, Überalterung der Gesellschaft, Forderung der Unterstützung zur Familiengründung statt Masseneinwanderung
  • Masseneinwanderung: wir wollen einen Zuwanderungsstopp, Gründe der Zuwanderung wie Armut und Kindermangel müssen bekämpfen statt Masseneinwanderung zu fordern
  • Islamisierung: Kampf gegen die islamisierung Europas. Gegen neue Moscheen, Salafisten, etc. in Deutschland sowie die staatliche Unterstützung dieser, Vor allem Stopp der islamischen Zuwande rung, denn ein Großteil der Zuwanderer ist muslimisch und wird es bleiben
  • Die eigene Identität: Bezugnahme auf unsere Vergangenheit, unsere Helden und Traditionen die mehr umfassen als nur die „zwölf Jahre“
 
Zur Bildung eines Gemeinschaftsgeistes und dem Zusammenhalt, soll die Gruppe auch abseits von Aktionen und Stammtischen gemeinsame Unternehmungen durchführen. Wanderungen, Partys, gemeinsame Feste usw. führen dazu, sich besser kennen zu lernen und sind eine ideale Gelegenheit um neue Leute einzuladen. Wichtig ist es, die Gruppe nicht zu einer isolierten Sekte zu gestalten, sondern sie offen und im lockerem Umgang zu gestalten, sodass um sie ein Kreis an Sympathisanten entsteht. Das heißt auch, die Identitären müssen dort sein, wo die Jugend Deutschlands zu finden ist: draußen. Geht auf Volk-, Straßen- und Dorffeste, lasst euch in den Kneipen eures Dorfes oder den Szenetreffpunkten der Stadt sehen. Suggeriert nach ausen: Wir sind da, wir sind hier und wir gehen hier nicht mehr weg. Zeit den Leuten, dass man nicht dem von den Medien propagierten Bild der hasserfüllten, streitsuchenden Hetzern entspricht, die in dunklen Kneipen die nächsten Straftaten planen.
Zum Abschluss, möchte ich noch ein schönes Zitat von Albert Camus bringen:
 
„Der Mensch kann nur dann lieben, wenn er sich selbst liebt.“
 
Im übertragenen Sinne kann man daraus schließen, dass nur das Volk andere Völker lieben kann, welches auch sich selbst liebt. Deswegen ist die Hinwendung zur eigenen Identitität notwendiger als je zuvor, denn wir stehen vor der Vernichtung Europas durch jene, die weder ihr eigenes Volk lieben, noch die fremden Völker, auch wenn sie vorgeben, dass vorallem letztere ihnen am Herzen liegen.

[Melanie Dittmer]